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Im Brennpunkt: Computer & Co.: alles im "grünen" Bereich?
Computer- und Handyhersteller haben ihre "grüne" Seite entdeckt: Sie beschwören seit einigen Jahren die Formel "Green IT" und meinen damit Informations- und Kommunikationsgeräte, die weniger Energie und Ressourcen verbrauchen und so Umwelt und Klima weniger belasten. Tatsächlich verzichten einige Handy- oder Computerhersteller mittlerweile auf giftige Bauteile und fangen zaghaft an, ihre Produkte auf Energie- und Rohstoffeffizienz statt auf Gigabyte und Megahertz zu trimmen. Ob dahinter echtes Umdenken oder heiße Luft steckt, ist unter Umwelt- und Verbraucherschützern indes noch strittig: Mancher Computer oder Monitor, fürchten sie, werde von Marketingstrategen eher "grün" gewaschen, als von Ingenieuren "grün" gebaut. Und bei der Masse der Verbraucher versuche die Branche immer noch mit ganz anderen Funktionen als Effizienz zu punkten. weiter
Aktuelle Schlaglichter

Bayerische Schüler sollen verantwortlichen Umgang mit Geld lernen
Themen der wirtschaftlichen Verbraucherbildung sind in Bayern jetzt Pflichtstoff für alle Schülerinnen und Schüler des Landes. Eine entsprechende Richtlinie stellte die bayerische Verbraucherschutzministerin Beate Merk Anfang Mai vor. Die Landesregierung will mit ihrem Erlass den Blick von Kindern und Jugendlichen frühzeitig für die Fallstricke der modernen Konsumwelt schärfen. weiter

Studie warnt vor Online-Identitätsdiebstahl
Das Abräumen von Online-Bankkonten reicht ihnen nicht mehr – Internetkriminelle haben die feindliche Übernahme ganzer Online-Identitäten zum neuen Geschäftsfeld erkoren, so eine Studie des Bundesinnenministeriums. Die Autoren, vier renommierte Technik- und Rechtsexperten, befürchten, dass das erst der Anfang ist. weiter

Neues Unterrichtsmaterial widmet sich Handy und Globalisierung
Unter Kinder und Jugendlichen hat das eigene Handy oft den Stellenwert eines Statussymbols. Unter welchen Bedingungen die Geräte hergestellt werden, welche sozialen und ökologischen Folgen der Handy-Boom zeitigt, wissen sie meist nicht. Ein neues Unterrichtsmaterial der Bonner Nord-Süd-Initiative Germanwatch will diese Lücke schließen. weiter

Multiplikatorenfortbildung: „Nachhaltige Schülerfirmen“
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) findet Schülerfirmen gut, meint aber, sie müssen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und sozial korrekt geführt werden, als „Nachhaltige Schülerfirmen“ eben. Um dieses Unternehmensleitbild an Schulen bekannter zu machen, bildet die Stiftung jetzt bundesweit bis zu hundert interessierte Lehrerinnen und Lehrer weiter. en. weiter


Neues Unterrichtsmaterial lädt zum konsumkritischen Stadtrundgang ein
Die meisten modernen Produkte, seien es Süßigkeiten, Turnschuhe oder Handys, umreisen erst die ganze Welt, bevor sie bei uns im Laden landen. Oft geht die Herstellung dieser Waren in den Produzentenländern allerdings mit ökologischen oder sozialen Problemen einher, die dem Endprodukt nicht anzusehen sind. Eine neue vom vzbv vorgelegte Unterrichtseinheit macht sich auf die Spur dieser Produkte und zeigt Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines konsumkritischen Stadtrundgangs, wo sie in der eigenen Kommune zu finden sind und wie die Jugendlichen mit ihrer Einkaufsmacht auf Besserungen drängen können. Das Unterrichtsmaterial stellt der vzbv kostenlos zur Verfügung. Es eignet sich für den Unterricht in der Sekundarstufe II, kann aber auch in der Erwachsenenbildung eingesetzt werden. weiter
Konsumwelt kompakt:

Neue Unterrichtsmaterialien zur kritischen Verbraucherbildung
Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., vzbv, und die Stiftung Warentest haben gemeinsam neue Unterrichtsmaterialien für die kritische Verbraucherbildung in Kurzform entwickelt. Sie eignen sich für den Unterricht in den Klassenstufen 8 bis 10, umfassen zwei bis drei Seiten und können sofort eingesetzt werden. Die drei ersten Einheiten der Reihe sind jetzt erschienen, weitere folgen. Sie können sie hier kostenlos herunterladen:

Shoppen im Web
Licht im Label-Dschungel
Essen - (K)eine Klimasünde?

Verbraucherforschung aktuell
Verbraucherforschung aktuell erscheint alle zwei Monate und gibt einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse und wichtige Neuerscheinungen zu den Themen Verbraucherverhalten, Ernährungs- und Verbraucherpolitik.

Ausgabe 2 - Mai 2010
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Methode des Monats
Neuordnung
Diese Gesprächsmethode bietet eine neue Sichtweise auf eine Problembearbeitung bei den TeilnehmerInnen. Geeignet für die Arbeit im Plenum. weiter

Broschüren + Ratgeber
Ihr Weg zum Wohneigentum
Die Entscheidung für die eigenen vier Wände ist eine Entscheidung mit großer Tragweite. Wer bei dieser Wahl Risiken vermeiden will, braucht sichere Orientierungshilfe. Der Ratgeber "Ihr Weg zum Wohneigentum" hilft beim Bau oder Erwerb eines Eigenheims die Entscheidung aufgrund fundierter Fakten zu treffen.
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