Datum: 24.03.2014

Mobilität und Umwelt

Ideen für den Unterricht mit Jugendlichen

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Quelle: (c) Pexels CC0

Wie wichtig Mobilität ist, merkt man, wenn sie eingeschränkt ist. Weil das Auto nicht anspringt, die Bahn nicht fährt oder Fluglotsen streiken. Ohne Mobilität droht Stillstand, dem Einzelnen ebenso wie der Wirtschaft. Gleichzeitig belastet unsere Mobilität unsere Umwelt und trägt erheblich zum Klimawandel bei. Das aktuelle Material der Woche regt Jugendliche dazu an, sich Gedanken über Wege aus diesem Dilemma zu machen.

Das von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebene Themenheft „Mobilität und Umwelt“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 10. Es lädt sie zur kritischen Reflexion ihres eigenen Mobilitäts- und Konsumverhaltens ein und bietet neben Sachinformationen Aufgaben für den Unterricht. Unabhängige Bildungsexperten, die das Themenheft im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands  auf den inhaltlich-didaktischen Prüfstand gestellt haben, bewerten es mit „gut“.


Das können die Schülerinnen und Schüler lernen

Das aktuelle Material der Woche stellt unsere Mobilität in den Zusammenhang mit ihren Auswirkungen auf unsere Umwelt und bietet dazu einige grundlegende Informationen. Die Schülerinnen und Schüler erfahren etwas über die Entwicklung  unserer Mobilität von der Urzeit bis heute, werfen einen Blick auf mögliche Zukunftsszenarien und lernen die CO2-Emissionen verschiedener Verkehrsträger kennen. Neben der Frage nach Mobilitätsgründen und möglichen Maßnahmen zum Schutz des Klimas wird exemplarisch die Debatte über ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen aufgegriffen.

Aufgaben für den Unterricht

Diese Inhalte werden in zwei kompakten Arbeitsblättern für den Unterricht aufgegriffen. Die Schülerinnen und Schüler können sich in den Aufgaben unter anderem darüber Gedanken machen, was Mobilität für sie bedeutet oder inwiefern sie bereit sind, zugunsten der Umwelt auf Urlaubsreisen zu verzichten. Sie gehen dem Zusammenhang zwischen der Erderwärmung und der modernen Mobilität nach und arbeiten heraus, was sie selbst zum Schutz des Klimas tun können. Außerdem überlegen sie, welche Fortbewegungsmittel dazu taugen, unterschiedlich lange Strecken zu bewältigen, sowohl in Hinblick auf die Umweltverträglichkeit, als auch im Hinblick auf die benötigte Zeit. Abschließend setzen sie sich mit den Argumenten der Gegner und Befürworter eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen auseinander. Sie diskutieren diese in der Klasse und stimmen darüber ab, ob sie eine Geschwindigkeitsbegrenzung befürworten oder nicht.

Methodisch-didaktisch Hinweise

Die Sachinformationen zu den behandelten Inhalten finden Lehrkräfte kompakt aufbereitet auf sechs Lehrerblättern. Sie sind mit etlichen Grafiken, Karikaturen und Tabellen versehen, die sich im Unterricht nutzen lassen. Zu den einzelnen Schüleraufgaben werden Vorschläge zur Umsetzung sowie Lösungen angeboten. Lehrerinnen und Lehrer finden außerdem Hinweise auf ergänzende Schriften und Materialien der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Internetadressen zum Zusammenhang zwischen Umwelt und Mobilität.

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